Letzte Änderung

  • Freitag, 24. September 2021

 

 

Programm 2021

 

 

 Abendserenade am 03.10.2021

Dieses Jahr kann am 03.10.21 um 17:00 Uhr wieder die traditionelle Abendserenade am LIMESEUM stattfinden. Das Konzert findet im Innenhof des LIMESEUM statt.

Blaskapelle Frankenhofen 2021


Die etwa 1stündige Serenade spielt dieses Jahr die beliebte Blaskapelle Frankenhofen. Damit ist wie immer ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm garantiert. Der Eintritt ist frei. Spenden zugunsten des Fördervereins Römerpark Ruffenhofen sind erwünscht.

 

 

 

 Das Ferienprogramm finden Sie unter Museumspädagogik.

 

               Das LIMESEUM ist wieder zu
          den üblichen Zeiten für Sie geöffnet.

 


Die aktuellen Inzidenzwerte finden Sie unter:
https://www.landkreis-ansbach.de/Corona/?&La=1

 

Öffentliche Führungen im LIMESEUM 2021 (Beginn: 11:00 Uhr)
Für öffentliche Führungen sind 1,50 € plus Eintritt in das Museum an der Museumskasse zu bezahlen.

Aktuell finden wieder öffentlichen Führungen im LIMESEUM statt.


Öffentliche Führungen am: 

– 03.10. (Tag der Deutschen Einheit)
– 10.10.
– 07.11.
– 12.12. (letzte öffentl. Führung 2021)

Private Führungen durch das LIMESEUM können Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular buchen.

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir freuen uns, Sie im LIMESEUM Ruffenhofen herzlich begrüßen zu können! Bitte beachten Sie aufgrund der aktuellen Lage zum Schutz für sich selbst und für andere folgende Punkte:

Das Museum ist nur bei einem Inzidenzwert im Landkreis Ansbach unter 100 geöffnet. Bei einem Wert unter 100 bis 50 ist eine kurzfristige Anmeldung unter Tel. 09854/9799242 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich. Bei dem derzeitigen Wert unter 50 ist ein Besuch ohne Anmeldung möglich. 

Bitte betreten Sie das Gebäude nur, wenn Sie kein Fieber haben und keinen Kontakt mit Personen hatten, die in den letzten 14 Tagen an COVID-19 erkrankt waren.

Bitte tragen Sie im Museum eine FFP2-Maske. Sollten Sie keine FFP2-Maske dabei haben, können Sie diese auch zum Preis von 2.- € für den Museumsbesuch bei uns erwerben.
Halten Sie bitte zu anderen einen Abstand von 1,5 m.

Desinfizieren Sie bitte Ihre Hände. Dafür gibt es im Eingangsbereich, bei der Garderobe und an 5 Stellen im Museum Spender mit Desinfektions-mittel.

Aus Hygienegründen sind einige wenige Stationen im Museum derzeit nicht benutzbar:

- die Fühlstation
- die Riechstation
- die Ankleidestation
- die Lese-Ecke

Mit auf dem Boden aufgeklebten roten Pfeilen haben wir einen ungefähren Rundgang durch das Museum entwickelt, so dass Sie leichter zu anderen Besuchern Abstand halten können.

Wir wünschen Ihnen trotz der Einschränkungen einen angenehmen Aufenthalt!


Das Team des LIMESEUM Ruffenhofen

 

 

Unsere aktuelle Sonderausstellung:

 Flyer Wolf verlängert 1

 

 

 

 

Flyer Lupa 99x2102 Kopie4

 

Studium Generale 2021:

Römisches Militär nördlich der Alpen

Der Großteil der römischen Staatsausgaben betraf das Militär. Der Limes und die Varusschlacht sind allgemein bekannte Begriffe. Hinter dem römischen Militär steckt jedoch wesentlich mehr: eine enorme Logistik, gezielte Außenpolitik und natürlich viele kleine und größere Schlachten, Kriege und Kampfhandlungen. Auch die Rüstung wechselte im Lauf der Jahrhunderte und passte sich neuen Notwendigkeiten und Kenntnissen an. Das diesjährige Studium Generale widmet sich verschiedenen Themen zum römischen Militär.

Wie bisher schon üblich, können die einzelnen Vorträge auch gegen Bezahlung besucht werden. Inhaltlich ist dies problemlos möglich.

14.10.21
Boris Burandt, Köln Legionen in Marmor. Römische Militärausrüstung am Beispiel der Markussäule Rom“

Die moderne Wahrnehmung des antiken römischen Soldaten wurde maßgeblich neben der Trajans- vor allem von der Marcussäule geprägt. Dabei stellt die Archäologie bereits seit längerer Zeit die Frage nach der Zeugnisfähigkeit des Siegesdenkmals, ist es doch mehr als fraglich, dass die Reliefszenen die ungefilterte Wirklichkeit der historischen Geschehnisse und somit auch der militärischen Ausrüstung der römischen Legionen und Hilfstruppen darstellten. Mittlerweile liegt durch gleich mehrere Fundplätze, die im Zusammenhang mit den Markomannenkriegen Roms stehen, auch lange fehlendes Fundmaterial aus dieser Zeit vor, sodass ein Abgleich mit den Darstellungen möglich ist.

Der Vortrag präsentiert wesentliche Ergebnisse eben jenen Vergleichs zwischen Darstellung militärischer Ausrüstung auf der Marcussäule und den realen Bodenfunden, wie er zwischen 2012 und 2015 an der Universität zu Köln als Forschungsarbeit durchgeführt wurde und versucht gleichzeitig ein solides Bild der typischen Ausrüstung römischer Soldaten in der zweiten Hälfte des 2. Jhs. an der Donau und somit auch am raetischen Limes zu rekonstruieren und zu vermitteln.

Dr. Boris Burandt hat sich im Rahmen seiner Dissertation grundlegend mit der Marcussäule und dem römischen Militär beschäftigt.

28.10.21
Prof. Dr. Thomas Fischer, Mainburg "Römer und Germanen: eine besondere Beziehung“

Mit den freien, nicht unterworfenen Germanen verband Rom seit den Völkerwanderungen der Kimbern und Teutonen im ausgehenden 2. Jahrhundert v. Chr. ein wechselvolles Verhältnis, in dem sich kriegerische Konfrontationen nur für kürzere Zeit mit friedlicher Koexistenz ablösten. Dieses ambivalente Verhältnis war von Anfang an durch den Widerspruch gekennzeichnet, dass Germanen seit Caesars Zeiten in der römischen Armee dienten. Als sich die römisch-germanischen Konflikte ab dem 3. Jh. n. Chr. ganz erheblich verschärften, nahm auch der Anteil von Germanen, die in der römischen Armee kämpften, in großem Umfang zu. Rom sah zu Recht an seinen Grenzen die Germanen im Norden noch vor den Parthern bzw. Persern im Osten als seine gefährlichsten äußeren Gegner an. Kein Wunder, dass an der Germanengrenze am Rhein und später an der Donau die zahlenmäßig stärksten römischen Truppen stationiert waren – paradoxerweise stets unter germanischer Beteiligung. Der Vortrag informiert sachlich und anschaulich darüber, wie die Truppen auf beiden Seiten ausgestattet waren, auf welche militärische Infrastruktur sie sich stützen konnten, in welchen Konflikten sie aufeinandertrafen und auf welchen Schriftzeugnissen und archäologischen Quellen unser Wissen über diese Themen beruht.

Prof. Dr. Thomas Fischer lehrte provinzialrömische Archäologie an der Universität zu Köln und ist ausgewiesener Experte zum römischen Militär.

 

11.11.21
Dr. Konrad Stauner, Aachen „RATIONEM REDDERE: das Schriftwesen des römischen Militärs in der Frühen und Hohen Kaiserzeit.“

Die Leistungsfähigkeit des römischen Heeres in Krieg und Frieden basierte auf einer effizienten Nutzung begrenzter Ressourcen an Mensch und Material. Grundlage hierfür war eine Militärverwaltung, die detaillierte Aufzeichnungen führte über die Anzahl und Verteilung der Truppen und Soldaten sowie deren Einsatz und Bedarf an Proviant, Material und Sold. Anhand anschaulicher Dokumente aus der römischen Heeresverwaltung werden diese Regelungsbereiche vorgestellt und Grundprinzipien der Militäradministration aufgezeigt.

Dr. Konrad Stauner ist Lehrbeauftragter an der Universität Aachen und hat sich intensiv
mit dem militärischen Schriftwesen beschäftigt.


25.11.21

Herbert Bredthauer, Oldenrode "Die vergessene Römerschlacht. Die Schlacht am Harzhorn"

Der authentische Ereignisort, das Bodendenkmal Römerschlacht am Harzhorn, gehört seit seiner Auffindung im Jahr 2000 und der Verifizierung im Jahr 2008 zu den besterhaltenen, archäologisch und historisch aufgearbeiteten Plätzen der Antike in Deutschland und Europa.

Zwei Hobbyarchäologen waren auf der Suche nach den Überresten einer mittelalterlichen Burg mit dem Metalldetektor auf römische Katapultbolzen, einen Pferdeschuh und Speerspitzen gestoßen, die sie jedoch erst acht Jahre später durch ein Sondensucherforum im Internet als solche identifizieren konnten. Eine Entdeckung, aufgrund derer die Geschichtsbücher umgeschrieben werden mussten: Offenbar waren die Feldzüge des Germanicus 15/16 n.Chr. nicht das Ende der römischen Präsenz in Magna Germania, vielmehr gab es, wie eine Münze des Kaisers Severus Alexander aus den Funden am Harzhorn zeigt, dort in der ersten Hälfte des dritten Jhs. einen Konflikt zwischen Germanen und Römern.

Herbert Bredthauer ist 1. Vorsitzender Förderverein Römerschlacht am Harzhorn e.V. und als solcher ausgewiesener Kenner des Themas.

 

Weitere Informationen und eine Anmeldemöglichkeit zu den Vorträgen gibt es unter Tel. 0981 468-6111, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie im Internet: https://vhs-lkr-ansbach.de/ .

 

 

 

 

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